Von der Unmöglichkeit und anderen Märchen
Wie wir alle wissen, neigen brennende Autos nicht dazu irgendwann zu explodieren (entgegen der h.M., die viele Action-Filme gerne vertreten), ebenso verhält es sich (in der Regel) mit Gas welches ausströmt - denn es muss immer ein Gemisch innerhalb der Explosionsgrenze entstanden sein (bei Benzin sind das z.B. 0,6-8 Vol. %), darüber hinaus bedarf es einer Zündquelle und der Stoff muss “gasen” (der Siedebereich von Benzin ist z.B. 35-210°C).
Heute morgen wurde ich jedoch durch einen Knall aus dem Schlaf geweckt, der das ganze Haus erbeben ließ. Wie ich vorhin herausgefunden habe, hat man bei einem Haus in der Umgebung am Anbau gearbeitet, dafür im Garten rumgebaggert und dabei einfach die Gasleitung vom Haupthaus “abgerissen” - einige Sekunden später ist selbiges dann explodiert.
Mich hat aber etwas irritiert, dass e.ON Hanse offenbar erst vier Stunden nach dem “Vorfall” in der Lage war die betroffene Gasleitung abzusperren.
am 20.10.2007 um 9:28 Uhr
VIER Stunden? Sorry, mein Deutsch ist vielleicht noch schlechter, als ich mir bisher zugestanden habe. Heissen 4 Stunden also 240 Minuten? Four billable hours? Das koennte in sehr arme, menschenverachtende Gegende im Suden des USAs passieren, aber im “sozialen,” “umweltfreundlichen” Deutschland?
am 22.10.2007 um 8:51 Uhr
Good morning,
This is your wake-up-call.
*BOOOOOOM*