In letzter Zeit gibt es immer wieder Situation in denen sich die Kirche zu Wort meldet oder in die Schlagzeilen gerät - zuletzt ist die Meldung durch die Presse gegangen, dass die katholische Kirche in Fulda ihrem Mieter, der Drogeriekette Schlecker, mit einer Sittenklausel im Mietvertrag vorschreibt, man dürfe keine Kondome in der betroffenen Filiale in Fulda verkaufen.
Gestern dann berichtete Spiegel Online, dass sich die katholische Kirche und Unionspolitiker am Osterprogramm der privaten Fernsehsender stören und ein familienfreundlicheres Programm fordern.
In letzter Zeit gab es jedoch auch Fälle (z.B. hier), in denen klar wird, dass man in der katholischen Kirche für die eigenen Belange einen anderen Maßstab anlegt, als bei Angelegenheit die das moralische oder soziale Verhalten von Dritten angeht.
Auch in Hamburg nimmt man es mit der Nächstenliebe und dem eigenen Leitbild nicht so genau. Ein Altenheim der Caritas wird im Sommer groß umgebaut, was während der Zeit mit einem Großteil der Bewohner geschehen soll ist dem Betreiber offensichtlich egal, da die Information bisher nur nebenbei mündlich erfolgte und nicht genug Platz existiert, um allen Bewohner während des Umbaues weiterhin eine Bleibe zu bieten. Man darf sich wohl also auf eine recht spontane fristlose Kündigung aus “wichtigem” Grund freuen.
Das es sich hierbei um die wohl günstigste Einrichtung im Stadtgebiet handelt und man den Preis nach den Umbaumaßnahmen sicherlich “angleichen” wird versteht sich von selbst - getreu dem Motto “Not sehen und handeln” und wenn es sich dabei auch nur um die eigenen Umsatzzahlen handelt.